Alkoholismus und Alkoholprobleme? Der alkoholratgeber.de hilft weiter!
Alkoholiker und Alkoholismus: Wir helfen weiter!

Selbsthilfegruppen und Abstinenzvereinigungen leisten unschätzbaren Wert zur Unterstützung der Alkoholabhängigen und deren Angehörigen.

Es gibt inzwischen ein gut ausgebautes Netz an Selbsthilfegruppen für Betroffene und Angehörige in ganz Deutschland. Eine Gruppe in Ihrer Nähe finden Sie hier
Wieder Licht sehen...

Der Grundsatz von Selbsthilfegruppe beinhaltet die eigene Selbstbetroffenheit aller Anwesenden und bietet Hilfe zur Selbsthilfe an.

Die Arbeit der Selbsthilfegruppen basiert u.a. auf den folgenden Prinzipien:

  • “Ich bin nicht alleine”
  • “Es gibt eine Hoffnung, denn andere haben es auch geschafft....”
  • “Ich kann von den anderen lernen”
  • “Wenn ich in Schwierigkeiten komme, wird mir geholfen”
  • Trockene Alkoholiker können ihre Erfahrungen weitergeben (“Ich kann         anderen helfen...”)
  • Kontakt und Freizeitaktivitäten
  • Nicht jeder Alkoholiker braucht zur Erreichung der Alkoholabstinenz eine Entwöhnungsbehandlung zu absolvieren. Für viele Abhängige reicht der regelmäßige Besuch einer Selbsthilfegruppe aus. Und auch die Angehörigen finden in den Selbsthilfegruppen Unterstützung und Hilfestellung bei ihren Schwierigkeiten und Fragestellungen.

    Auch ist der Besuch einer Alkohol-Selbsthilfegruppe nach einer ambulanten oder stationären Therapie äußerst wichtig, um die Alkoholabstinenz zu stabilisieren und Rückfällen vorzubeugen. Meist soll schon während einer Entwöhnungsbehandlung mit dem Besuch einer Selbsthilfegruppe begonnen werden.

    Da jede Selbsthilfegruppe mit ihren jeweiligen Teilnehmern unterschiedlich ist, empfiehlt es sich anfangs,  mehrere verschiedene Gruppen zu besuchen und dann dort zu bleiben, wo es einem zusagt.

    Sollte sich  durch den alleinigen Besuch einer Selbsthilfevereinigung keine Besserung einstellen, oder sich die Rückfälle häufen oder sich andere Probleme einstellen, die nicht ertfolgreich mit der Selbsthilfegruppe verändert werden können (z.B. Ängste, Depressionen, Partnerkonflikte), ist der Besuch einer Suchtberatungs- und Behandlungsstelle anzuraten. Hier können dann die weiteren Schritte geplant werden.

     

    Sich selbst  weiterhelfen: Ausgewählte Literatur hilft weiter! Hier

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