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Bei der Behandlung des Alkoholismus wird von einer Therapiekette
ausgegangen. Die Behandlung vollzieht sich in den folgenden Phasen: Kontakt-, Entgiftungs-, Entwöhnungs- und Nachsorgephase.
“Es ist keine Schande Alkoholiker zu sein,
wohl aber, nichts dagegen zu tun...”
Der Alkoholentzug (körperliche Entgiftung) geschieht ambulant zu Hause mit ärztlicher
Unterstützung oder stationär im Allgemeinkrankenhaus oder besser in Fachabteilungen für qualifizierte Entgiftungen.
Die weitere Behandlung kann erfolgen :
ambulant in psychosozialen oder Suchtberatungs- und Behandlungsstellen.
teilstationär in Tageskliniken für Alkoholkranke
stationär in Fachkrankenhäusern für Alkoholabhängige.
Die Indikationsstellung, welche Behandlungsform für welche Person zu welchem Zeitpunkt
sinnvoll ist, erfolgt gemeinsam in einer Suchtberatungsstelle. Allgemein gelten die Grundsätze: “Ambulant vor stationär” und “Rehabilitation vor Verrentung”. Um so
schwerwiegender die psychosozialen und gesundheitlichen Schäden der Alkoholkrankheit sind, um so eher ist eine stationäre Entwöhnungsbehandlung angezeigt. Sind die Schäden
noch nicht so fortgeschritten, ein relativ intaktes soziales Umfeld vorhanden, sowie eine gute Behandlungsmotivation gegeben, ist eine ambulante Therapie möglich.
Begleitend und zur Nachsorge haben sich Alkoholiker-Selbsthilfegruppen
bewährt.
Auch kann zur Nachsorge eine Unterbringung in einem sozialtherapeutischen Wohnheim notwendig sein.
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Mehrstufige Behandlungskette des Alkoholismus (Auswahl):
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Phase
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Ambulant
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Teil-/
Stationär
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Kontakt
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Arzt, Arbeitgeber, Suchtberatungsstelle, Selbsthilfegruppe
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Entgiftung
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in Selbstkontrolle mit Arzt
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Krankenhaus, Fachabteilung Entgiftung
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Entwöhnung
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Suchtberatungsstelle, psychosoziale Beratungsstelle
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Fachkrankenhaus, Tagesklinik
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Nachsorge
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Selbsthilfegruppe (auch therapiebegleitend)
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sozialtherapeutisches Wohnheim
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