Alkoholismus und Alkoholprobleme? Der alkoholratgeber.de hilft weiter!
Alkoholiker und Alkoholismus: Wir helfen weiter!

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt, die Begriffe “Sucht” und “süchtig” nicht zu benutzen, weil diese zu unklar sind. Empfohlen wird der Begriff der “Abhängigkeit”.

Laut ICD-10 (die medizinische Internationale Klassifikation psychischer Störungen  der Weltgesundheitsorganisation) liegt eine AlkoholabhängigkeitAlkoholismus führt zu einer Vielzahl von körperlichen Schäden (Klicken!) (Alkoholabhängigkeitssyndrom) vor, wenn mindestens drei der folgenden Kriterien auftreten:

  • Starker Wunsch oder eine Art Zwang zum Alkoholkonsum
  • Verminderte Kontrollfähigkeit bzügl. Beginn, Beendigung und Menge des Alkoholtrinkens, d.h. “Kontrollverlust”
  • Körperliche Entzugssymptome bei Beendigung oder Reduktion des Konsumes (z.B. Zittern, Schweißausbrüche, Unruhe, Angstzustände, Übelkeit, Schlafstörungen, Krampfanfälle, Halluzinationen etc.)
  • Toleranzsteigerung des Körpers, d.h. Gewöhnung des Körpers an den Alkohol, so dass die Trinkdosis gesteigert werden muss, um die gleiche Wirkung zu erzielen
  • Fortschreitende Vernachlässigung anderer Interessen und Vergnügen, d.h. mehr Denken und Zeitaufwand bezügl. Konsum und Beschaffung sowie zur Erholung von den Folgen
  • Anhaltender Alkoholkonsum trotz schädlicher Folgen (z.B. Leberschäden, Depressionen, psychosoziale Folgen).

 

Die psychische/seelische Abhängigkeit ist v.a. durch den Kontrollverlust, den zwanghaften Drang und die Zentriertheit des Denkens an den Alkohol gekennzeichnet.Alkoholismus: Psychische und physische Abhängigkeit

Die physische/körperliche Abhängigkeit erkennt man an der Unfähigkeit zur Abstinenz, körperlichen Entzugssymptomen und der zunehmenden Alkoholtoleranz mit  Steigerung der Trinkmenge.

Es kann eine psychische oder eine physische Abhängigkeit vorliegen oder eine Kombination von beidem.

Selbsttest für Gefährdete, Abhängige und Angehörige

Die wichtigsten Fragen und Antworten