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Mit Co-Alkoholismus meint man das gutgemeinte Helfen von
Angehörigen eines Alkoholkranken, dass unbewußt aber zur Verlängerung des Suchtverlaufes führt und beim Abhängigen sogar die Krankheit ungewollt unterstützt und fördert.
Zu Co-Alkoholikern wird meistens unfreiwillig fast das gesamte soziale Umfeld des Alkoholikers, z.B. der Partner/Partnerin, Freunde, Kollegen, Kinder und Arzt.
Es werden verschiedene Phasen des Co-Alkoholismus beschrieben:
Die Beschützerphase. Das Alkoholtrinken wird erklärt,
bagatellisiert und verniedlicht (“Er trinkt nur, weil...” und “Jeder trinkt doch mal über den Durst...”). Bezahlen von Trinkschulden. Entschuldigungen beim Arbeitgeber. Glätten von negativen
Konsequenzen.
Die Kontrollphase. Suchen und Ausgießen von Alkoholflaschen.
Einteilen der Trinkmengen. Absagen von Trinkanlässen mit Ausreden.
Die Anklagephase. Der Betroffene wird zum Hauptschuldigen und
Sündenbock. Streitereien. Scheidungsdrohung. Abmahnung. Aufsuchen von professioneller Hilfe.
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